Warum Egoisten die perfekten Menschen sind
Sie sind selbstsüchtig, egozentrisch und denken nur an sich. Ladies and gentlemen, darf ich vorstellen: Egoisten. Ihre Moralvorstellungen schaffen sie sich selbst, Werte wie Nächstenliebe oder Selbstlosigkeit kennen sie nur, wenn sie sich einen Vorteil davon versprechen. Es gibt zig Gründe, warum man sie als schlechte Menschen deklariert. Altruisten hassen sie, doch wieso eigentlich? Spiegeln sie doch die absolute Perfektion wider. Die Virtuosen der Zukunft. Das Höchstmaß der Evolution. Die unerreichte Vollendung. Glaubt ihr nicht? Dann lasst mich euch aufklären:
- Unabhängigkeit: Egoisten denken nur an sich und alles, was zählt, ist ihr Wohl. Das macht sie bei allen normalen Menschen unbeliebt und verhasst. Jackpot! Ganz nach dem Motto „Ist dein Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ können sie ihr Leben in Ruhe leben, ganz für sich, und werden nicht von anderen Menschen genervt. Keiner bittet sie um Gefallen, sie müssen keine zeitintensiven Beziehungen führen und in Teamarbeiten wollte noch nie jemand mit ihnen zusammenarbeiten. Die Glücklichen, sind doch Gruppenarbeiten oder Menschen sowieso nervig!
- Gefühllosigkeit: Mit Punkt 1 geht auch dieser Punkt einher: Egoisten haben keine Gefühle – naja, bis auf Eigenliebe vielleicht. Oder besser gesagt: Sie sind ihnen egal. Sie sagen frei raus, was sie denken, wertend und unreflektiert. Sie leben ihr Leben und lassen sich nicht von unsinnigen Gefühlen treiben. Ihr Gesichtsausdruck ist dauerhaft und ähnelt einem treudoofen Hund. Das ist doch wunderbar, schließlich können sie so durch verschiedene emotional bedingte Gesichtsausdrücke keine unterschiedlichen Falten kriegen!
- Für immer glücklich: Sie handeln stets in reinem Eigenwohl und es interessiert sie einen feuchten Kehricht, wie es anderen damit geht. So achten sie eben nur auf sich und hören nur darauf, was sie selbst glücklich macht. Sie tun, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste. Das sorgt dafür, dass Egoisten die wohl glücklichsten Menschen der Welt sind. Man, diese Glückspilze!
- Keine nervige Empathie: Empathie ist eine Eigenschaft der emotionalen Intelligenz, die Denkvermögen und Intuitivität erfordert. Ganz schön anstrengend. Ein Glück für jeden Egoisten, dass er nicht so viel über die Gefühle anderer nachdenkt und diese Art emotionaler Intelligenz nicht besitzt. Damit bleibt ihm mehr Zeit, um an sich zu denken und sein Wohl in den Mittelpunkt allen Lebens zu stellen.
- Sie kriegen immer, was sie wollen: Die Summe all dieser Gründe ist wohl dieser Grund: Egoisten kriegen immer das, was sie wollen. Durch ihre unreflektierte und emotionslose Art wird es ihnen fast schon zugeworfen. Ohne viel zu tun wird ihnen jeder Wunsch erfüllt. Ist ja auch kein Wunder, sie lassen ja nie jemand anderem den Vortritt. Deshalb sind sie auch oft beruflich erfolgreicher, wenn auch gehasster. Also, was lernen wir daraus? Sei ein schlechter Mensch, dann geht es dir immer gut!
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